Romane • Kurzgeschichten • Lesungen

Senta Gekeler
Ich schreibe feministische Popliteratur über Identität, Befreiungsprozesse und Selbstannahme.
Mich interessiert vor allem, warum Personen sind, wie sie sind, und welchen Einfluss ihr Umfeld und ihre Vergangenheit darauf haben. Meine Geschichten sind aus dem Leben gegriffen, aber ich schreibe nicht über das, was passiert ist, sondern über das, was hätte passieren können und sollen; das, was wir gebraucht hätten und nicht bekommen haben. Über die möglichen Wendepunkte, die wir im realen Leben nicht erleben oder übersehen. Die Momente, in denen wir die Chance haben, unser eigenes Leben und auch die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.
Mein Debütroman
Erleuchtung finden und dabei gut aussehen
Derzeit auf Agentur- und Verlagssuche
In dem gut 200 Seiten langen Roman geht es um eine 26-jährige Literaturabsolventin aus Berlin, die sich auf einer Bali-Reise selbst finden möchte, aber sich stattdessen in einer unerwiderten Liebe zu einer unberechenbaren Vagabundin mit schweren seelischen Wunden und den falschen Versprechen der westlich angeeigneten Pseudo-Spiritualität verliert. Inspiriert von meinen eigenen Reisen, aber keine Autofiktion, sondern ein auf die Spitze getriebener Selbstfindungstrip, der zu einem Selbstzerstörungstrip wird. Exposé und Leseprobe schicke ich euch gerne auf Anfrage.
Kurzgeschichten
- Der hässlichste Mann (2026, Schreibhain A-Liste)
- Gedämpfte Yonis (2023, Longlist 29. Deutscher Kurzgeschichtenwettbewerb)
- Genie und Wahnsinn (2015; veröffentlicht in der Anthologie Sternmagien der Fachschaft Germanistik an der Universität Augsburg)
Über mich
Ich lebe in Berlin und schreibe als freie Journalistin über mentale Gesundheit, Arbeitswelt und gesellschaftlichen Wandel. Davor habe ich Vergleichende Literaturwissenschaft in Augsburg und Sevilla studiert und eine Ausbildung zur Yogalehrerin in Goa abgeschlossen. Literarische Texte schreibe ich gefühlt schon seit ich einen Stift halten kann und präsentiere sie auch gerne vor Publikum. Ich bin außerdem als Musikerin in der Berliner Indie-Szene aktiv, zuletzt als Sängerin, Gitarristin und Songwriterin der feministischen Punkband The Bangmaids. Klingt vielleicht alles ziemlich umtriebig, aber ich verbringe auch viel Zeit mit Tagträumen und langen Spaziergängen. Wenn mir die Großstadt zu viel wird, gehe ich gern an Orte mit viel Wasser und Sonne – zum Beispiel ans Mittelmeer oder in meine Heimatstadt Konstanz am Bodensee.
Lesungen
Ich bin zwar ein bisschen schüchtern, aber gleichzeitig auch eine Rampensau. Deswegen liebe ich den Austausch mit dem Publikum und freue mich, meine Texte nicht nur auf dem Papier, sondern auch im direkten Gespräch lebendig werden zu lassen.
Bisherige Lesungen:
- Wohnzimmerlesung in Berlin mit Simone Hieber und Jan Harnisch, organisiert von Andrej Ilieff (25. September 2026)
